Die Situation in Ses Coves auf Mallorca bezüglich der fehlenden sicheren Fußwege nach Santa Eugènia ist weiterhin ein Anliegen der Bewohner. Da kein alternativer Weg existiert, sind Fußgänger gezwungen, die Straße zu nutzen, was insbesondere im letzten Abschnitt ohne Seitenstreifen und bei hohem Verkehrsaufkommen gefährlich ist.
Die Anwohner haben ihren Unmut über die Verzögerung eines bereits vor zwei Jahren vorgeschlagenen Verbesserungsprojekts geäußert und fordern angesichts der bestehenden Gefahren eine rasche Lösung. Sie weisen darauf hin, dass andere Ortsteile bereits über sichere Fußwege oder Grünzonen verfügen, während Ses Coves, wo auch Familien mit Kindern und eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung ansässig sind, benachteiligt ist.
Befürchtungen, dass das Projekt gestrichen wurde, wurden von der Abteilung Carreteres dementiert. Laut Rafel Gelabert, dem Direktor für Infrastruktur der Insel, ist das Projekt weiterhin in der Planung und sieht eine Verbreiterung der Fahrbahn vor, um einen Seitenstreifen und einen Bürgerweg für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen.
Die Fertigstellung und öffentliche Vorstellung des Projekts sind für das Jahr 2026 geplant. Die Verbesserung der Zufahrt von Ses Coves ist Teil eines umfassenderen Plans, der den Bau einer Verkehrsachse zwischen Santa Eugènia und Santa Maria vorsieht und später bis nach Pòrtol verlängert werden soll. Konkret soll die Straße Ma3040 auf einem etwa ein Kilometer langen Abschnitt auf 9 Meter verbreitert werden, um Platz für Seitenstreifen und einen Fußgängerweg zu schaffen. Die Kosten hierfür werden auf 2,5 Millionen Euro geschätzt.
Die Anwohner von Ses Coves drängen angesichts der täglichen Gefahren auf eine zügige Umsetzung des Projekts.
Quelle: Agenturen





